So funktioniert's

Wie ein Interview Schritt für Schritt vom Dreh ins Archiv kommt: Editfabric Library und Editfabric Go zusammen.

18:30Karte kommt an
09:00Beitrag geht live

Ein Interview, vom Dreh bis ins Archiv.

Der Gründer einer Werkstatt wurde interviewt: drei Kameras, ein Ansteckmikrofon, zwei Stunden Rohmaterial. Der Beitrag läuft morgen um neun, und Cutterin Selin hat vier Minuten Sendezeit. Normalerweise heißt das: eine ganze Nacht Aufnahmen hören, Notizen machen, schneiden, Perspektiven wählen, Ton und Farbe korrigieren.

Am Abend landet die Karte auf Selins Tisch. Unten kannst du jeden Schritt verfolgen, vom Moment, in dem die Karte reinkommt, bis der Job archiviert ist.

01 18:30 · Karten-ImportEditfabric Library

Die Karte kommt rein. Library übernimmt.

Selin steckt die Karte ein und zieht sie auf Library. Es kopiert alles auf zwei Laufwerke, prüft jede Datei und erstellt dann selbst Proxys und Transkripte, während sie etwas anderes macht.

  • Geprüfte Kopie auf zwei Laufwerke
  • Proxys automatisch erstellt
  • Transkript jedes Clips
A001
D:\ Material
E:\ Backup
✓ 412 Dateien geprüft · Proxys fertig

02 22:45 · Briefing gebenEditfabric Go

Sag, was du willst. Den Rest erledigt es.

Im Panel beschreibt Selin die Aufgabe in vier Schritten: Sie wählt die Schnittart, übernimmt die Kameras aus der Sequenz und legt Länge und Tempo fest. Dann schreibt sie dem Regisseur eine Notiz, wie sie es einer Produzentin sagen würde.

  • Fertige Schnittarten: TV-Dokumentation, Frage-Antwort, Gespräch, Straßenumfrage, Social Media … oder deine eigene.
  • Ziellänge und Tempo: Sagst du „4 Minuten, normales Tempo“, dauert der Schnitt 4 Minuten.
  • Notiz an den Regisseur: „Hebe die emotionalen Momente hervor, ende mit einem starken Satz.“ Freitext, formuliere es, wie du willst.
  • Extras: Untertitel, Eröffnungsmontage, Sprecher-Voice-over und ein B-Roll-Ordner.
EditfabricWORKSHOP_INTERVIEW_RAW
1 Art2 Material3 Optionen4 Schneiden
AktuellTV-DokumentationFrage-AntwortGesprächSocial Media
KAMERA 1 · TotaleKAMERA 2 · GastKAMERA 3 · ReporterANSTECKMIKRO
00:00
RuhigNormalLebhaft
+ Emotionale Momente hervorheben+ Mit starkem Satz enden
UntertitelEröffnungsmontageSprecherstimme
Der Regisseur hat übernommen0%
VorbereitungMaterialanalyseSchnittentscheidungenÜbergabe

Unsere eigenen Engines

Drei Engines arbeiten wie ein Cutter.

Audio-Enginehört zu
Bild-Enginesieht
Director Engineentscheidet
Schnittin deiner Sequenz

Audio- und Bild-Engine wurden für Editfabric entwickelt und laufen auf deinem Computer: Deine Audio- und Videodateien verlassen ihn nie. Zum Regisseur gehen nur das Transkript und Informationen zu den Einstellungen.

03 22:47 · Audio-EngineEditfabric Go

Zuerst hört sie zu. Jedes Wort, jeden Atemzug.

Zwei Stunden Aufnahme werden in Minuten zu Text. Wer spricht, was gesagt wird, wo Pausen sind, wo ein „ähm“ fällt — alles mit Zeitangabe. Dieselbe Stimme wird am Kameramikrofon wie am Ansteckmikrofon erkannt.

  • Transkript Wort für Wort: Anfang und Ende jedes Wortes. Daraus ergeben sich die Schnittpunkte.
  • Sprechererkennung: „Reporter“ und „Gast“ werden unterschieden; dieselbe Person wird über mehrere Quellen zugeordnet.
  • Füllwörter und Wiederholungen: „ähm“, „äh“, abgebrochene und wiederholte Sätze werden markiert.
  • Sendepegel: eine Kette aus langsamer Pegelfahrt, Kompressor, Expander und Limiter; TV-Bereich (−12 / −9 dB) oder Web-Ziel.
Mikro KAMERA 1Mikro KAMERA 2Ansteckmikrofon Dieselbe Stimme: Gast · 3 Quellen
PegelfahrtKompressorExpanderLimiter −10.6 dB

04 22:52 · Bild-EngineEditfabric Go

Dann schaut sie zu. Wer spricht, welche Einstellung taugt?

Die Bild-Engine betrachtet jedes Bild aller drei Kameras. Sie findet Gesichter und gleicht Lippenbewegung mit dem Ton ab, um zu wissen, wer spricht. Unscharfe und wackelige Einstellungen sortiert sie aus — und rettet sogar die paar guten Sekunden in einer schlechten Aufnahme.

  • Sprecher finden: Ton und Lippenbewegung zusammen; eine Stimme von hinter der Kamera wird niemandem zugeordnet.
  • Bildqualität: unscharfe, wackelige, fokussuchende Momente fallen weg; die guten 3–5 Sekunden bleiben erhalten.
  • Szene verstehen: sie weiß, was im Bild ist, und schlägt passendes B-Roll zum Gesagten vor.
  • Farbe: ein mit eigenen Daten trainiertes Lichtmodell; ein Look über alle Kameras, Hauttöne bleiben erhalten. In Premiere in Lumetri geschrieben, in Resolve in eine neue Farbversion.
REPORTERhört zu
GASThört zu
innen · 2 Personen · Werkstatt · Fensterlicht
Gast Nahaufnahme
Unscharf · überspringen
Guter Moment · 00:42–00:46
Reporter Nahaufnahme

05 23:05 · Director EngineEditfabric Go

Und sie baut die Geschichte. Wie ein Regisseur, nach deiner Notiz.

Der Regisseur liest das gesamte Gespräch und berücksichtigt Selins Notiz: „Hebe die emotionalen Momente hervor, ende mit einem starken Satz.“ Er streicht die Fragen, verwirft schwache und wiederholte Sätze und ordnet den Rest als Eröffnung, Geschichte, Hürde und Schluss. Alles passt in vier Minuten.

Notiz an den Regisseur„Hebe die emotionalen Momente hervor. Ende mit einem starken Satz.“
ERÖFFNUNG
GESCHICHTE
HÜRDE
SCHLUSS
Schnittlänge0:00 / 4:00
Das Rückgrat der Geschichte

Teilt das Gespräch in Themen; ein Thema kann von verschiedenen Personen getragen werden.

Die stärksten Sätze

Streicht Wiederholungen, Bruchstücke und Abschweifungen; wählt die klarsten und bewegendsten Formulierungen.

Auf Länge gebracht

Was immer die Ziellänge ist, so lang ist der Schnitt. Tempo: ruhig, normal oder lebhaft.

Sprecherstimme

Mit Voice-over teilt er nach Themen, platziert sie zwischen Interviewabschnitten und legt passendes Bildmaterial darüber.

06 23:20 · Der Schnitt entstehtEditfabric Go

Schnitte an der richtigen Stelle, Perspektiven bei der richtigen Person.

Die Sätze, die der Regisseur gewählt hat, werden auf die Timeline gelegt. Jeder Schnitt sitzt auf einem Atemzug oder einem Satzende — nie mitten im Wort. Die Perspektive folgt dem Sprecher, aber nicht im Moment des Wechsels: Die ganze Szene wird bedacht. In einer langen Antwort schneidet die Reaktion des Zuhörers hinein.

  • Kein Schnitt mitten im Wort: Schnittpunkte werden aus den Atempausen gewählt, die die Audio-Engine gefunden hat.
  • Natürliche Perspektivwechsel: kein Wechsel bei kurzen Einwürfen; verzögerter Wechsel in langen Antworten.
  • Unbegrenzt viele Kameras: 1, 2, 3 … 8 Kameras; ungenutzte Perspektiven bleiben an Ort und Stelle, grau und stumm.
  • Regietisch: eine Live-Regieansicht im Panel, während der Schnitt läuft; du siehst, welche Kamera gewählt wird.
Findingcustomers.Nobodyknewus.
✕ mitten im Wort✓ bei einem Atemzug
V3
V2
V1
A1
Gast NahaufnahmeReporter (Reaktion)Totale

07 08:15 · MorgensEditfabric Go

Selin öffnet die Sequenz. Der erste Schnitt ist fertig; der Feinschnitt gehört ihr.

Der Schnitt wartet als neue Sequenz im Projekt; die Rohsequenz blieb unberührt. Ton auf Sendepegel, Farbe über drei Kameras angeglichen, Untertitelspur hinzugefügt, Hochformat-Clips für Social Media in eigenen Sequenzen. Selin ändert ein paar Stellen nach ihrem Geschmack, und der Beitrag läuft um 09:00.

  • Deine Sequenz: Auflösung, Seitenverhältnis und Bildrate bleiben, wie sie sind; nichts wird vorgegeben.
  • Alles editierbar: Schnitte sind normale Clips; Ton und Farbe nutzen die Werkzeuge deines Programms (Premiere-Effekte und Lumetri, Dialogue Leveler und Farbversionen in Resolve).
  • Marker: entfernte Füllwörter und wichtige Momente sind auf der Timeline markiert.
Projekt
WORKSHOP_INTERVIEW_RAW unberührt
Interview_Edit_v1 04:00
Short_1 · 9:16 00:38
Short_2 · 9:16 00:41
Teaser 00:30

I still test every bike myself.

C
V
A

08 08:40 · FeinschnittEditfabric Go

Selin macht den Feinschnitt. Editfabric prüft ihn.

Sie strafft ein paar Schnitte und tauscht eine Einstellung. Dann ein Knopf: Lautheit, schwarze oder eingefrorene Bilder, Offline-Medien und Untertitel-Überlauf werden vor dem Export geprüft. Der Musikbericht für den Sender wird geschrieben.

  • Prüfen und exportieren in einem Schritt
  • Media Encoder oder direkter Export
  • Musikbericht als Excel
Lautheit−23,0 LUFS ✓
Schwarzbild00:41:12:05 ✕
Offline-Medien0 ✓
Untertitel✓
Format1920×1080 · 25p ✓
MUSIKLISTE · .xlsx
01 Opening Theme00:00:12 · 0:48
02 Drive (Remix)00:03:40 · 1:15
03 Ambient Pad00:11:02 · 2:30
04 End Credits00:23:10 · 0:52

09 Nach der Sendung · Verkleinern und sichernEditfabric Library

Der Job ist fertig. Die SSD ist wieder frei.

Library verkleinert das fertige Projekt, ohne den Timecode anzurühren: nur die Timeline-Teile oder das gesamte Rohmaterial, in Originalauflösung. Das Projekt ist in ihrem Editfabric-Konto gesichert und bleibt durchsuchbar.

  • 156,7 GB → 31,8 GB, jeder Clip auf demselben Bild
  • In deinem Editfabric-Konto gesichert
  • Durchsuchbar, wenn du die Einstellung wieder brauchst
Brand_Film_FINAL.prproj
156,7 GB31,8 GB
TC 01:14:22:08✓ 763/763 Clips an ihrem Platz
☁ DEIN EDITFABRIC-KONTO
v5 · heute 14:32✓
v4 · heute 11:05✓
v3 · gestern 18:40✓
v2 · gestern 09:12✓
Brand_Film_FINAL.prproj↓ Herunterladen

Fertige Schnittarten

Jede Sendung hat ihre eigene Schnittsprache. Wähle eine Art; der Schnitt wird danach gebaut.

Jede Art legt fest, ob Fragen bleiben, wie Sprecher geordnet werden, ob zwischen Abschnitten Luft bleibt und wie die Eröffnung funktioniert. Passt keine, speicherst du deine eigene.

Probieren wir es mit deinem eigenen Material.

Für Sender, Produktionsfirmen und Cutter. Lade den Installer herunter und probiere es mit deinem eigenen Material: Editfabric macht die schwere Arbeit, du machst den Feinschnitt.

Kostenlos testen Preise